
Die Weidenthaler Wand besteht nicht nur aus Büffeln! Seit Jahren steht Chris zwischen Vorschlaghammer Jürgen und Texas Tom und schubst übermütige Pogoflieger, auf dem Weg Richtung Bühne, zurück in den Moshpit!
Wenn das mal kein Ehrenamt ist
❤️❤️❤️
Wir machen weiter bis keiner mehr kommt

Die Weidenthaler Wand besteht nicht nur aus Büffeln! Seit Jahren steht Chris zwischen Vorschlaghammer Jürgen und Texas Tom und schubst übermütige Pogoflieger, auf dem Weg Richtung Bühne, zurück in den Moshpit!
Wenn das mal kein Ehrenamt ist
❤️❤️❤️

Heute vor 16 Jahren hat Apple das iPhone vorgestellt, Jimmy Page wird 80 – Mary Rose 75 und in 205 Tagen beginnt SIS! Ja, an der Schranke, versprochen!
Das ist schon schön, aber das sollte uns nicht davon abhalten, daran zu denken, das in Australien 48 Millionen Kängurus leben und Uruguay nur 3.457.380 Einwohner hat. Das bedeutet, dass wenn die Kängurus irgendwann entscheiden würden, Uruguay anzugreifen, dass jeder Uruguayer im Schnitt 14 Kängurus bekämpfen müsste. Und sollten die Kängurus siegen, heißt das Land dann Känguruguay. Nur mal so nebenbei.*
*Herkunft dieses Zitates stark umstritten

Heute war Knutfest beim FC Wacker Weidenthal – Null Grad und feucht, darüber singen Geländesporthardrockbands keine Lieder. Aber die Weltmeisterschaft im Weihnachtsbaumwerfen war wie immer grandios. Glühwein in Bierkrügen und Rieslingschinken vom Grill – was könnte da schon schief gehen. Die SIS Fraktion war etwas kleiner als erwartet – wobei wir alle irritiert auf den Kalender geschaut haben, ob denn wirklich ein Fest in Weidenthal sein könnte: Rolf war nicht da! Ein Bruch im Kontinuum der Geschichte.
In 84 Tagen wird die Uhr auf Sommerzeit umgestellt – ich kann es kaum erwarten.
phaty
P.S.: Natürlich gibt es das Michelinmännchen auch in Tarnfarben!

Das Team Lego242 [Insidertipp: es verstecken sich DJs hinter den Masken] baut eine SIS-Kunstwerk aus – naja – Lego halt. Ich habe gerade gelernt dass der Plural von Lego Lego ist. Darauf trink ich doch erst mal zwei Expressos!
Was wir mit dem fertigen Teil machen werden wird noch diskutiert, aber ich könnte mir vorstellen wir machen es zu Trockenaufbaugeld – natürlich ist das ein Wort!
Das Lego-Thema schimmert dieses Jahr an einigen Stellen durch, davon wird man noch hören, allerdings ist eine Aktion eine Überraschung.
Pokale für SIS bauen ist im übrigen eine Super Beschäftigung für diesen „Winter“ – ich sags ja nur.

Mir scheint es gibt da so eine Erwartungshaltung in Richtung Kundenservice beim Melden, den wir gleich mal wieder einkassieren müssen. SIS20|24 ist seit dem 1.1. circa 00:17 voll. In der ersten Minute waren 88 Melde-Emails da. Damit wollen wir nicht mehr flexen (ich hab nachgeschaut das Wort ist wieder uncool Boomer dürfen es nutzen). Jetzt geht das Jonglieren los. Wir machen das ja nun auch schon einige Zeit.
Meldungen die uns jetzt noch erreichen, werden so lange mit eingeflochten, bis wir zurückschreiben: tut uns leid Kontingent alle, ABER es gibt keine unmittelbare Bestätigungsmail. Es sind einige Neulinge da, denen verzeihen wir das panische Emailschreiben, alle haben mal angefangen und wir erklären das auch gerne.
Nadia arbeitet die emails ab und dann befragen wir die Große Göttin Excel wie es weiter geht. Zur Zeit können also alle, die schon gemeldet haben aufatmen, die, die es versäumt haben können aber mit dem Beten anfangen.
Über die nächsten Monate gehen uns noch mal circa 50 Starter verloren, die Plätze geben wir in dem Moment frei, in dem sie verfügbar werden. Eine Warteliste gibt es nicht, Wir haben so viel Luft, dass wir in gemeldeten Teams immer wieder mal Starter zusätzlich mit reinnehmen können, also ihr könnt sie reinnehmen.
Da ich das jedes Jahr ungefähr so schreibe, könnte man ja meinen, irgendwann würde es mal Tribal Knowledge* werden – wird es aber nicht! So viel Service bieten wir dann schon an.
Die Losung lautet: Fragen schadet nie!
❤️❤️❤️
*Anglizismen sind Bullshit – aber ich hab nix Deutsches gefunden.

Ich wollte nur noch mal drauf hinweisen, dass Birgit zur Zeit das Thema Flut in Windehausen als Sonderbeauftragte der Volksrepublik Erdbeertal wuchtet und uns alle mitzieht und vor allen Dingen wohl auch in Windehausen selbst bei vielen Menschen etwas ausgelöst hat, zumindest bekommen wir dahingehend dauernd Rückmeldungen.
An die vielen Spender bisher, ein großes Dankeschön! Das geht noch weiter, an allen Ecken und Enden wird gerade an Ideen gefeilt. Für das SIS Wochenende gilt es: Geld mitbringen!
Birgit Du hattest gestern Geburtstag! Hoch die Tassen Du fleischgewordener Presslufthammer! Wenn wir Dich nicht hätten, müssten wir Dich schnitzen und das wäre blöd!
Robbie Williams Zitate sind ja oft etwas arg schnulzig, und das ist hier keine Ausnahme! Aber ich nehme es trotzdem
You’re one of God’s
Better people
And you don’t know
That’s why you’re special
phaty
P.S.: Ich hätte natürlich ein Foto ohne mich drauf nehmen können, aber wir sehen schon super aus auf dem Ding!
P.P.S.: Danke für die Inspiration – immer wieder!
#windefuckinghausen

Aber zuerst Meldung raus, dann knickknack…!

Ach, was wollte ich alles über 2023 schreiben und was wir „anders machen wollen“ und was habe ich das alles vor mir hergeschoben, weil 2023 einfach alles seltsam/anders/komisch/galaktisch … ach was weiss denn ich!
Ein bisschen muss ich dann doch in die Historienkiste greifen, bevor ich am Ende sage: „Erst mal alles wie immer, da stehen die Details.“
Völlig irres Wetter, im Fernsehen die doofen Q7 Piloten, die sich in Wacken über 90 cm schwarzen Schlamm ziehen ließen, der ihnen den Unterbodenschutz weggerubbelt hat, Systemadministratoren, die vor laufender Kamera ihren Shit verloren haben, weil sie in der 40 km-Schlange keine Latte bestellen konnten und dann ich, der 3 Tage lang auf allen Kanälen den Unterschied zwischen norddeutschem Schmieracker und Pfälzer Sandboden erklären musste, Letzterer auch nach 35 Liter Wasser auf den Quadratmeter (Mittwoch) immer noch mehr als stabil.
Als Resultat sind circa 100 Leute zu Hause geblieben, eine Erkenntnis, die uns im Nachhinein stark irritiert hat, weil der Acker eigentich ausreichend gefüllt war bzw. so, wie wir ihn gerne haben. 100 Leute mehr wäre zu viel gewesen. Das wiederum bedeutet, ich hab den Meldeprozess in 2023 scheiße organisiert. Direkt nach Corona haben wir 25% weniger Starter gehabt und ich dachte, dabei bleibt es und mit damit im Hinterkopf war ich 2023 sehr sorglos. Logische Konsequenz, aber jetzt wird Nadia die Zügel härter anziehen. Ein Grund dafür, dass ich den Überblick verloren hatte, war das Wegbleiben von alten Weggefährten und das Erscheinen von Ersttätern, was tatsächlich ein Gewinn war. (Wenn ich jetzt wirklich erklären muss, dass „Alte Weggefährten auch ein Gewinn sind …“ … ja muss ich, Himmel noch, stellt Euch nicht immer so an!)
Ich habe die letzten 10 Jahre damit verbracht, das Teilnehmerfeld zusammenzustellen, bzw. zusammenzuhalten . War vielleicht auch notwendig, grundsätzlich sehe ich etwas kritisch auf einiges zurück. Ich muss hier vielleicht einfach mal den Christian Lindner machen und sagen: der Markt regelt es! Bis jetzt war es jedes Jahr so, dass am Ende jeder, der gemeldet hat, auch drin war. Das wird auch so bleiben! Der Unterschied wird einfach sein: ich frage am 3. Januar nicht bei 10 Leuten nach, ob sie eventuell vergessen hätten, dass SIS ist …!
Ich freue mich über jeden, der kommt und wer rechtzeitig meldet, sein Team zusammen hält und ansonsten ein bisschen mit aufpasst, wenn ich etwas schreibe – ja, es ist manchmal wild in meinem Hirn – der wird auch keine Probleme haben. (jetzt noch gendern, dann veröffentlichen).
Eins muss ich jetzt einfach mal sagen und zwar öffentlich, damit mir Dirk und Heike an die Kniescheibe treten können, wenn ich es nicht mache (und Nadia auch):
Wer meldet, die Startplätze blockt, dann nicht erscheint, ohne sich rechtzeitig abzumelden, der hat sich bis zu einer anständigen Wiedergutmachung selbst für kommende Jahre disqualifiziert!
Power-Tipp: Wenn der temporäre Geschlechtspartner, die temporäre Geschlechtspartnerin Sätze raushaut wie: „Wir fahren Anfang August in Urlaub“, dann meldet nicht Anfang Januar ein 10-Köpfiges Team und hofft darauf, dass die Beziehung bis Ende Juli eh auseinander bricht! Wenn 10 Leute Startgebühren bezahlt haben und dann in Urlaub fahren, isses uns allerdings egal!
Einen hab ich noch! Es gibt eine starke Tendenz zur Rückkehr lang verlorener Söhne (Töchter noch keine bisher) ins Erdbeertal. Auch das wird mit Freude gesehen und es sieht so aus, als würde sich eine Altherrenriege als Team bilden – beim Fussball spricht man von einer Traditionsmannschaft.
Soderle – nächster Schritt! Wir werden nach und nach auf ein Online-Meldesystem umstellen, bzw. wir versuchen es mal. Wenn es blöd war, drehen wir wieder zurück! ABER, genauso, wie ich verspreche, dass wir 2024 wieder eine korrekt SCHRANKENÖFFNUNG um 12:00 UHR haben werden, bleibt auch die Melde-Email. Der SISer will Traditionen, der Neu-SISer will das sogar noch mehr!
Tja, die Lewwerworschd-Queen… Sie erschien, sie umgarnte die Damen von Weidenthal und sie schmierte Brote. Bis heute spricht man im Tal der Liebe von der kurzen Herrschaft der Dame mit Bart und es war in diesem Moment, wo das Mantra von Hermann Fleisch geworden war
Es kommt nicht darauf an, wer kommt, es kommt darauf an, dass die Richtigen kommen!
„Wo deine Füße stehen, // ist der Mittelpunkt der Welt.“ – Sven Regner

Unter uns SIS-Wissenschaftler, ist die Messeinheit 1 Alf gleich die maximale Menge an Liebe für SIS, die in einen Menschen hinein passt!
Wer ihn noch nicht kennengelernt hat: Alf gehört zu den Auebikern aus Windehausen in Thüringen. Wer in den letzten 7 Tagen die Tagesschau und ähnliches gesehen hat, der hat den Ortsnamen immer wieder gehört. Windehausen war Landunter. Windehausen wurde hängen gelassen, in Windehausen hat man keine Versicherungen für Hochwasser, in Windehausen wohnt man im Überflutungsgebiet – nur so schlimm war es noch nie.
Ich werde gleich den Artikel zur Situation von Alf aus seinem wundervollen Ritzelzeit Blog hier einstellen, damit Ihr selbst von ihm hören könnt, wie es um seine Familie, ihn und sein Haus steht. Um die Pointe gleich vorweg zu nehmen: es steht nicht gut. Und eigentlich ist die Resignation klar zu sehen, aber da machen wir einfach nicht mit.
Wie immer wenn, es einen von uns trifft, dann sind wir da. Es ist mir auch scheissegal, ob das jemand zu pathetisch ist – so ticken wir, so machen wir weiter. Alf war nicht in der Lage, unsere Hilfe in den ersten Tagen anzunehmen oder zu sehen; dafür war der Schock zu groß. aber da Feuerwehrfrau Birgit aus Saarburg, gestählt durch das Ahrhochwasser, den ersten Stein geworfen hat, springen wir jetzt hinterher.
Birgit hat am 1.1. Geburtstag und wünscht sich Spenden für Alf. Facebook Eintrag (Öffentlich)
Wir werden uns (vieles) ausdenken, was heute keine Eile hat.
„Ehrlich gesagt … tragen wir uns mittlerweile mit den Gedanken, alle Segel zu streichen und aufzugeben! Realistisch und hart …aber finanziell werden wir das definitiv nicht stemmen können! Klingt nach einem Offenbarungseid… ist es auch. „
Alf, das hast Du in Deinem Blogposting geschrieben, aber ehrlich gesagt, <dickehosemodusON> Wenn einer nicht mehr kann dann fangen wir erst an! <dickehosemodusOFF>
❤️❤️❤️
phaty



Liebe Menschen da draußen,
es tut mir unendlich leid das ich es bisher noch nicht geschafft habe, mich persönlich bei jedem einzelnen von Euch und auch über die Social Media Kanäle zu bedanken. Sei es für den Trost oder die angebotene Hilfsbereitschaft, ich habe mich wirklich über jede einzelne Nachricht von Euch gefreut!
Es gibt da draußen so viele Menschen, die sich sofort auf dem Weg nach Windefuckinghausen machen würden, um für Diejenigen, die es wirklich hart getroffen hat, anzupacken oder eben einfach nur da zu sein!
❤❤Ihr seid so ein kostbarer Schatz!❤❤
Nach Tag 6 unseres persönlichen Alptraumes, laufe ich mit einer Flasche Bier und Tränen in den Augen, gedankenlos über unseren Hof. Das tue ich irgendwie schon seit einigen Stunden und ich weiss nicht mal mehr, welcher Tag heute ist und was ich gerade machen wollte. Hin und wieder kommen Menschen vorbei, fragen ob sie helfen können. Ich glaube aber es kann uns niemand mehr helfen. In den letzten Jahren gab es so einige Schicksalsschläge in unserer Familie zu verkraften, aber das hier toppt alles!
Meine Frau Nicole starrt in die frisch renovierte Stube, befreit hin und wieder die vollgesaugten Wände von der Tapete und mein Sohn Julius steht mit leerem Blick in unserer geliebten Scheune, direkt vor seiner schlammigen Simson-Werkbank und versucht einfach nur stark zu sein, um Papa zu signalisieren, dass ja alles in Ordnung sei, währenddessen er die Schubladen vom Wasser befreit.
Wir bezogen das in den 70igern gebaute Haus vor ein paar Jahren, gaben diesem all unsere Liebe und das was wir hatten. Rückblickend, war es glaube die glücklichste Zeit unseres Lebens. Es war nie ein Haus mit Schickimicki oder Prunk, aber es war das Zuhause einfacher Leute und es war unser Zuhause, in dem wir uns tatsächlich vom ersten Tag an wohlgefühlt haben.
Am Heiligabend wurden durch die Kameraden & Helfer der Feuerwehr zuerst meine Kinder evakuiert. Zur selben Zeit schwammen die Geschenke bereits in der Wohnung herum und am Morgen darauf, begleitete ich auf der Ladefläche eines Pickups, Nicole und unsere zwei Hunde aus dem Dorf hinaus.
Sie blickten wehmütig hinter mir her!
Diese Augenblicke werde ich niemals vergessen!
Das Weihnachtsessen steht noch immer im Kühlschrank und unter dem wunderschönen Weihnachtsbaum, den Julius von seinem Kumpel Phillip besorgt hat, habe ich in diesem Jahr mit meiner Familie nicht eine einzige Minute gesessen. Die Geschenke sind wertlos, mit all dem Erlebten nun sowieso! In den letzten Jahren hat uns erst ein Todesfall innerhalb der Familie und dann noch Corona daran gehindert, den Heiligabend im Kreise der Familie zu feiern. Und in diesem Jahr wurde uns der Boden sprichwörtlich unter den Füßen weggerissen…einfach so! Manchmal glaube ich sogar, Weihnachten …das Fest der Liebe…will uns nicht mehr!
Die Kameraden der Feuerwehr, in der ich selbst Mitglied bin, haben alles gegeben. Vor allem für das Dorf Windehausen! Wir haben uns in den letzten Stunden kämpfen, lachen und weinen gesehen… So wie wir es noch nie taten! Diese Art von Bildern werden wir ALLE sicherlich niemals vergessen! Unser Galgenhumor hat dafür gesorgt, dass wir im Chaos ab und zu lachen konnten, auch wenn uns das Wasser bis zum Halse stand!
@Ortsbrandmeister Basti ❤ … diese ganzen weich gespülten Schwarzenegger Filme können eingestampft werden! Es sind Märchenfilme gegen das was hier vor Ort geleistet wurde!
Mein persönlicher Dank gilt den Menschen, die sich am Heiligabend und auch an den Tagen darauf, auf den Weg nach Windehausen gemacht haben. Ob Einwohner der Nachbarorte, Feuerwehrleute, DRK, dem Sandsäcke schleppenden Bürgermeister der Landgemeinde inkl. Gemeindearbeiter ,THW, Johanniter, die Uftrunger, die Göllinger Gulaschkanone (usw.!!!) oder Stefans Radfreunde aus der Stadt. Dann noch mein Kumpel & Hühnerschrecker Lothar, eigentlich wohnhaft in Uthleben. Was dieser Typ in den letzten Tagen für unseren Ort auf die Beine gestellt hat, immer unermüdlich und mit voller Hingabe, sollte mindestens zum Ehrenbürger reichen. Selbst als er vorhin neben mir saß, bei einer warmen Mahlzeit und im Gesicht von der Schlaflosigkeit der letzten Nächte gekennzeichnet, hat er immer noch ein lachen auf den Lippen …unbezahlbar!!!
Alle diese und viele Menschen mehr, waren am Weihnachtsfest, dem Fest der Familie, von genau DIESER getrennt. Irgendwo auf einem Damm, der Heringer Turnhalle oder beim Sandsack schaufeln in der Zorgeland.
Und das ALLES für Windehausen!!!
Und wir daheim?
Unsere Nachbarschaft, Benki, Bean und Anni haben uns in Schlüsselmomenten vor einem noch größeren Schaden bewahrt. Sei es beim schleppen oder der Besorgung von Sandsäcken als sich das Hochwasser bedrohlich ins Haus fraß oder der Besorgung eines Notstromers an den ich nicht mehr geglaubt hatte, als die Tiefkühltruhen bereits 48 Stunden ohne Strom inne hatten. Letztendlich freut man sich über die vielen kleinen Dinge!
Dennoch wissen wir seit heute, dass unser Erdgeschoss vollkommen und von Grund auf saniert werden muss! Eine Elementarversicherung gab es zum damaligen Zeitpunkt nicht, weil wir in einem als Überschwemmungsgebiet gekennzeichneten Dorf leben.
Ehrlich gesagt … tragen wir uns mittlerweile mit den Gedanken, alle Segel zu streichen und aufzugeben! Realistisch und hart …aber finanziell werden wir das definitiv nicht stemmen können! Klingt nach einem Offenbarungseid… ist es auch.
Irgendwie brechen heute emotional alle Dämme bei mir! Eine gewisse Leere hat sich breit gemacht.
Und warum schreibe ich das alles hier von der Seele?
Es gibt so viele Menschen da draußen, die mich persönlich angeschrieben haben. Eine Wasserstandsmeldung bin ich Euch längst schuldig! Das Herzprojekt ,,Ritzelzeit“ ist die einzigste Möglichkeit, Euch gemeinsam zu erreichen!
Ein gesonderter Gruss geht hiermit raus an die Bikeszene Deutschlands. Insbesondere die Menschen um SIS und Phaty, den Cruiserfreunden bei Tretharley rund um Jan und Matthes und natürlich an meinen Herzensmenschen Udo mit samt seinen Halbrennern. Eure Nachrichten und Euer Zuspruch, sowie die Unterstützung all der Menschen hier vor Ort, haben in den letzten Tagen dafür gesorgt, nicht gänzlich aufzugeben!
Letztendlich sind wir sicherlich hart getroffen, dennoch überwältigt von der Anteilnahme!
Es kann immer noch schlimmer kommen!!!
Die Familie ist zusammen und das ist es … was letztendlich zählt!
achja und Sterni , dass Flutbier!
Früher gehasst … heute geliebt!
eines muss ich noch loswerden…
Da die Auslösung eines Katastrophenalarms durch unseren Landrat bis heute ausblieb,
kann dieses Jahrhundert-Hochwasser ja dann doch nicht so schlimm gewesen sein!
Oder doch?
Uns jedenfalls, wird es als Familie,
wahrscheinlich Kopf & Kragen kosten!
Euer Alf von Ritzelzeit
Eigentlich haben wir am 1.12. schon alles gesagt.
In den nächsten 2 Wochen hören wir viel voneinander … doch ehrlich
❤️❤️❤️
phaty