Alle Jahre wieder

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Im Dezember 2013 habe ich mir eine Notiz in Evernote abgelegt, die am 3.12.2014 – also heute – fällig wurde: „SIS Blog Eintrag für Meldevorgang 2015 einstellen, wichtig Ruhe und Sicherheit ausstrahlen, keine Panik an den Tag legen, es ist jedes Jahr die gleiche Scheisse!“ – dieser Eintrag war eine sehr schlaue Idee.
Wie jedes Jahr habe ich mir das Hirn zermartert wie man es „gerechter“ machen könnte mit den Startplätzen oder „ruhiger“ – alles Quatsch! SiS ist zwischen 2,5 und 3,0 mal überbucht jedes Jahr und da müssen wir irgendwie miteinander durch! In 2014 sah ich meine Gutmütigkeit auf zwei Feldern stark ausgenutzt: Begleitpersonen die nicht angemeldet wurden und Wohnwägen/Wohnmobile von denen wir auch nichts wusste. Für Beides gibt es 2015 Platzverweis ohne Spass in der Stimme – Jürgen und Kuschel übernehmen die Fahrzeuge und ich die Menschen! Wer an der Stelle nicht mithelfen will, der darf nach Wacken fahren – auch ausverkauft.

Hinweis: für dieses Bild wurden keine Auebikerkinder mit Alkohol befüllt oder mit Saumagen überfüttert, geschlafen hat er trotz parallel stattfindendem Schlammbein-Konzert – die fand er einfach langweilig – und ich gebe demnächst Volkshochschulkurse in Political Correctness.

Bis Sylvester Ihr PrinzInnen vom Erdbeertal – lasset die Spiele beginnen!

Søvnløs

winter

Seit Jahren werde ich jedes Jahr von irgendwelchen Totalirren mit dem Satz „Mach mal ein Winter SIS“ belämmert und natürlich habe ich das jedes Jahr massiv abgelehnt! Aber jetzt (VORSICHT NOCH NICHT DIE TASCHEN PACKEN!) könnte es Wirklichkeit werden. NEIN, nicht in Weidenthal, eigentlich auch nicht im Pfälzerwald und auch nicht in Deutschland, sondern exakt da wo es so aussieht wie auf dem Foto. Bedeutet aber auch, dass es dort 21 Stunden Dunkel ist. Sagen wir mal Januar 2016. Sparschwein aufstellen. Gunnar und Walter – extra für Euch!

Arschkalt

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Training bei 2 Grad in Tschetschenien … Scheiss Autokorrektur … Tschechien. Kann mir mal jemand nen Tee kochen?

Skandal im Sperrbezirk

schranke

Für viele ein Traum – das ganze Jahr im Erdbeertal eingesperrt sein. Ich weiss nicht, ob er noch da steht der Alex, vielleicht sollten wir ihm mal eine Decke und nen Tee vorbei bringen?

Vor 30 Kilo

1986

Das bin ich im Jahre 1986. Das Foto kann ich noch 20 mal posten – es werden immer wieder die gleichen Leute ungläubig in Ohnmacht fallen. Das Internet ist fertig für heute.
Ach ja ich hab gestern Strava wieder in Gang gesetzt. Ich suche noch Trainingspartner für Nordic Walking oder ähnlichen Rehasport – idealerweise nicht aus Berlin oder Bonn-Beuel.

Zurück in den Sattel 2.0(15)

themask

Vor ziemlich genau einem Jahr erschien auf dem Zeit Blog der erste Artikel der Serie Zurück in den Sattel – dort sieht man mich in meiner ganzen Pracht von ganz vielen Kilos. Würde man das Foto heute machen dann würde ich noch exakt genau so aussehen. Vieles was wir in den Monaten danach gemacht haben, hat nicht zu dem geführt, was ich mir in meinem Kopf ausgemalt habe, dennoch war es für mich ganz persönlich ein großer Erfolg. Ich habe eine halbe Runde bei SIS hinter mich gebracht – Chickenway Downhill auf einem zu harten FatBike war eine schlimme Folter – ich finde Yoga nicht mehr doof, bin 10 km über eine Brücke in South Carolina gewalkt, habe Cyclocross aufgegeben bevor ich angefangen habe, bin 20% meiner Zahnarzt-Angst losgeworden und haben einen Schrank voll grandioser Klamotten, die auf meinen begnadigten Körper geschneidert wurden. Noch wichtiger waren allerdings die vielen, vielen – manchmal recht schmerzhaften – Gespräche auf dem Weg zu oder von diversen Einsatzorten in der Republik und auf Sardinen. Macht nicht immer Spaß sich über seine Unzulänglichkeiten Gedanken zu machen, aber irgendwann muss man ja mal damit anfangen. Mein Hintergedanke war es durch die Vielzahl der Aktionen herauszufinden, was mir eigentlich am meisten Spaß macht und damit am besten wäre um mich dauerhaft in Bewegung zu versetzen – das Resultat war ernüchternd und eine riesige Überraschung: Radfahren … !
Das hätte ich vielleicht einfacher haben können – aber einfach ist für die anderen.
Um mein größtes Problem beim Radfahren: „Die ersten 30 Minuten“ loszuwerden, habe ich beschlossen mich auf ein eBike zu schwingen. Dieses mal stelle ich mir allerdings nicht weniger Kilos vor sondern fittere Beine.
Mein Versuch geht also in die zweite Runde und ich hoffe ich kann wieder viele interessante Orte besuchen. Eine Umfahrung von Hamburg steht noch an – ohne Elektrizität – irgendwie muss ich zum Kaffeetrinken in den Osten und zum Fatbiken nach Fürth. Und eins ist klar, die SIS Runde muss ich 2015 zu Ende bringen.

Ansage

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Nein Männer, die Telefonnummer habe ich nicht!