SiS2015 – Die Geschichte vom Pubertier

erdbeertal

Und wieder ein Jahr älter! Der 11. SIS Geburtstag war ein rauschendes Fest mit viel Staub und Liebe und wie es 11. Geburtstage so an sich haben, kamen auch einige Pubertätserscheinungen zu Tage. Es wurde gezickt und gezankt und das Kind findet seinen Papa doof und der Papa findet sein Kind doof – obwohl er es doch liebt. Aber bevor ich Euch jetzt im Metapher Dschungel verliere – der Papa von dem pubertierenden SIS-Kind, der bin ich. Wenn man dem süßen kleinen Ding über Jahre hinweg beim Großwerden zuschaut, dann kommt einfach irgendwann der Punkt wo man Angst hat, es wächst zu schnell, es macht zu viel dummes Zeug, es könnte ihm was passieren oder es haut einem einfach ab. Kurz zwischen rational und irrational ist alles da was man sich so vorstellen kann. Wobei ich nicht etwa besorgt war, das Kind könnte zu wild werden – nein mir war es zu brav und zu gemütlich geworden – das fette kleine Arschlochkind!

Und dann auf einmal macht es wieder etwas wundervolles, unvergleichliches, grandioses und man läuft über vor Liebe und Stolz und all die Ärgernisse davor sind auf einen Schlag vergessen.
Dieser Moment war eindeutig der Start in diesem Jahr, die ganze Rennnacht, die Atmosphäre im Zielbereich bei Leberwurst, Nutella und Kraftwerk. Bei Wippen und Afrikola bei Rahmenbauen und Weinlounging. Schaukeln auf der Strecke, Wursttransportern, Gummibärchen und Schorle. Nackte Männer und UCI Fahrer ohne Transponder. Kostümierte Fitfucker, desorientierte Team-Kapitäne und die einzig wirklich Bemerkenswerte Verletzung, die sich ein Zuschauer zugezogen hat, der – von der Atmosphäre der Rennstrecke vor seiner Gartenausfahrt so mitgerissen war – dass er sich per Bike eigenhändig in das Renngeschehen einbauen wollte und noch vor dem Verlassen seines Grundstückes dabei vom Rad fiel. Wir wünschen alles Gute und sind trotzdem leicht amüsiert bis begeistert ob dieser Einlage. Nur bei SIS … !

Extrem gefreut habe ich mich über die vielen Weidenthaler und Bewohner der Nachbarorte, die zum Start im Erdbeertal waren. Die Parties entlang der Strecke. Der Gockel und Whisky Stand am Weiher, die immer rührigen Schützenhausbetreiber, die Vorgärten in der Langenthalstraße die spontan entstandenen Verpflegungsstellen dort wo die Strecke an die Gärten der Anwohner grenzt. Leider sehe ich diese Fankurven ja nie, aber viele Fahrer haben mir begeistert davon berichtet.

Dieser Bericht enthält keine Namen und keine persönlichen Danksagungen – SIS wird von ein paar Hundert Leuten „gemacht“ – von jedem der kommt (von manchem der weg bleibt!), von großen Einsätzen bis kleinen Gesten und so sehr ich es auch versuche ich schaffe es nie alle zu erwähnen. Aber genau wie ich SIS mache, weil ich will, dass es passiert, genauso machen hoffentlich alle mit, weil Ihr dabei sein wollt.

Michael Cleveland this SIS was for you! We are sorry for your loss. We need you back next year.

phaty

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